Der richtige Zeitpunkt

Wann sollte mit einer kieferorthopädischen Behandlung begonnen werden?

Frühbehandlung im Milchzahngebiss in Velbert

In der Regel starten die kieferorthopädischen Therapien im Alter zwischen 10 und 12 Jahren. In Ausnahmefällen kann es jedoch auch zu einer frühkindlichen Behandlung bei uns in Velbert kommen, von der auch ein Kindergartenkind profitiert.

Als Kieferorthopäde in Velbert empfehle ich deshalb den Eltern, ihre Kinder erstmals mit vier Jahren bei mir vorzustellen – für eine Erstberatung und Untersuchung.

Dabei schaue ich besonders nach gewissen Fehlstellungen, die bereits in diesem Alter auftreten können.

Hierzu zählen der offene Biss, die große Front­zahn­stufe, ein extremer Tiefbiss, der frühe Verlust von Milch­backen­zähnen, der vordere und seitliche Kreuz­biss.

Zum Teil kann ich diese Fehlstellungen mit spieler­isch motivierten Muskelübungen oder unter Verwendung einer Mund­vorhof­platte behandeln. Mit diesem frühen Ansatz und der Beeinflussung des Kieferwachstums greifen wir vor und können spätere Behandlungen beim Kieferorthopäden vermeiden oder zumindest abschwächen.

Bereits beim Zähneputzen zu Hause fallen Ihnen sicherlich Zähne auf, die schief stehen, oder Ihr Kind atmet häufig durch den Mund, was einen offenen Biss zur Folge haben kann. Zur Sicherheit sollten Sie einen Beratungstermin in Velbert vereinbaren. Dann prüfen wir, ob die vorliegende Fehlstellung behandlungsbedürftig ist.

Damit wir Ihnen und Ihren Kindern eine umfassende Behandlung bieten können, arbeiten wir mit anderen Fachrichtungen zusammen. Dazu zählen auch Logopäden.

Diese haben die Aufgabe, Sprech-, Schluck- und Stimmstörungen bei Erwachsenen und Kindern zu behandeln. Die Arbeit des Kieferorthopäden wird durch den Logopäden hervorragend unterstützt. Muskelübungen („Myofunktionelle Therapie“) ermöglichen das Training der Zunge und des Schluckapparates.

Die Therapie beim Logopäden erfolgt dabei entweder vor oder während der kieferorthopädischen Behandlung.

Diese Kombination ermöglicht es, Rückfälle in alte Muster zu verhindern und so die Therapie in Velbert langfristig zu stabilisieren.

Kieferorthopäden unterscheiden die verschiedenen Phasen der Gebissentwicklung, zum Beispiel sind Therapien des Wechselgebisses möglich.

Der Zahnwechsel im seitlichen Bereich der Zahnreihen setzt im Alter von 9 bis 10 ein. Zu diesem Zeitpunkt ist die Regulierung der Fehlstellungen oftmals mit herausnehmbaren Geräten aus buntem Kunststoff, die mit Drahtelementen versehen sind, möglich. So kann ich als Kieferorthopäde schon früh eingreifen und dadurch die Entwicklung von manifestierenden Zahn- oder Kieferfehlstellungen verhindern oder abmildern.

Hier kommt die sogenannte „Funktionskieferorthopädie“ ins Spiel. Mit ihr lässt sich auf eine passive Wirkweise bei Kindern und Jugendlichen das Wachstum des Gesichtsschädels positiv in die gewünschte Richtung lenken. Hier wird die Lage der Kiefer zueinander optimiert und die Verzahnung verbessert.

So können wir bei KFO-Velbert langfristig stabile Ergebnisse erzielen.

Nach dem Durchbruch aller bleibenden Zähne ist das Wachstum der Kiefer weitestgehend beendet. Manipulationen des Kiefers sind dann eingeschränkt, es sei denn, man verwendet kieferchirurgische Mittel.

Zu diesem Zeitpunkt konzentriert sich die Behandlung in Velbert auf die Korrektur von Zahnfehlstellungen. Die feste Zahnspange, die wir bei KFO-Velbert einsetzen, kann Kippungen, Rotationen und parallele Zahnverschiebungen beeinflussen und beheben.

Grundprinzip ist hierbei das exakt geplante Aufbringen von Brackets (Riegel) mit einem Spezialkleber und das Hindurchführen von Drähten durch die Brackets.

Feste Zahnspangen erfordern keine aktive Mitarbeit des Patienten, abgesehen von der gründlichen Zahnhygiene und der Wahrnehmung der Kontrolltermine.

Die Spangen bewirken eine gleichmäßige, biologische Zahnbewegung.

Die Kraft der Bögen wird über das Bracket auf den Zahn übertragen. Dieses löst Umbauvorgänge im Knochen aus, welche die Bewegung der Zähne in die gewünschte Position ermöglichen.

Als Kieferorthopäde achte ich besonders darauf, dass diese Umbauprozesse schonend vorgenommen werden. Dafür wähle ich geeignete Zahnspangen und Methoden aus.

Zum Abschluss der aktiven Behandlung in Velbert ist es wichtig, das tolle Ergebnis mit Halteklammern zu stabilisieren (Retention).

Hierzu eignen sich herausnehmbare oder festsitzende Haltespangen, aber auch transparente Schienen.

Die unterschiedlich gearteten Retainer („Retentionsgeräte”) ermöglichen es, die Zähne in ihrer neuen Position zu halten und ein Rückwandern in die alte Position auf der Zahnreihe zu verhindern. So können Sie von der Zahnkorrektur nach der Behandlung in Velbert ein Leben lang profitieren.